Montag, 28. August 2017

[Rezension Katha] New York zu verschenken


https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila/022_17397_178673_xxl.jpg
Autorin: Anna Pfeffer
Verlag: cbj Verlag 
Erscheinungstermin: 28. August 2017
Seiten: 336
ISBN:
978-3-570-17397-8
Preis: 14,99 Euro [D]
[Paperback] 
Preis: 11,99 Euro [D]
[eBook]







Zusammenfassung

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …
(Quelle: cbt Verlag)
 
Cover



Wow! Das Cover ist einfach nur WOW! Besser hätte man das Cover nicht umsetzen können. Zwar bisschen kitschig aber passend zur Geschichte, die genau das wiederspiegelt um was es geht. New York und das Leben. Fällt einem, aufgrund der pinken Farbe, auch sofort ins Auge.









Die Autorinnen
Hä? Anna? Pfeffer? Rose? Snow?
Wir hören auf all diese Namen.
Denn hinter den Pseudonymen Rose Snow und Anna Pfeffer stecken wir, Carmen und Ulli. Zusammen sind wir 71 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund. Wir können ewig reden, lieben Pizza und Schokolade und lachen unheimlich gerne, vor allem über uns selbst.
Seit dem Sommer 2014  schreiben wir lustig-schräge Liebesromane und gefühlvolle Fantasy – außerdem ist im September 2016 unser erster Jugendroman bei cbj erschienen.
Kühn nachgerechnet sind wir schon seit unfassbaren 22 Jahren befreundet. Wir kennen uns aus unserer Schulzeit und schreiben trotz der Distanz Wien – Hamburg miteinander. Bedeutet: Unzählige Stunden via Skype, schallendes Gelächter und das Teilen tiefster Geheimnisse, auch wenn sie noch so peinlich sind.



Kathas Meinung
Heute ist das Buch "New York" zu verschenken erschienen und ich hatte die Ehre es schon vorab lesen zu dürfen.
Muss vorneweg sagen, dass ich totaler Fan der beiden Autorinnen bin. Bisher war auch jedes Buch einfach klasse was ich von ihnen gelesen habe. So wie auch dieses Buch hier.
 
Das Buch ist als ein Chat-Roman aufgebaut und sehr leicht zu lesen. Weshalb ich innerhalb paar Stunden schon damit durch war. Muss auch zugeben, es steht zwar hinten auf dem Klappentext, dass es eben ein Chat-Roman ist, aber irgendwie habe ich es überlesen. Deswegen war ich anfangs schon bisschen irritiert, doch im Grunde fand ich es genial. Der Schreibstil war wie gewohnt locker, humorvoll und sehr jugendlich, was mir persönlich sehr gefallen hat. Nicht nur einmal habe ich beim Lesen lachen müssen oder mich über die typische Art eines 17 jährigen geärgert. Fand ich sehr realitätsnah.

Der 17jährige Anton startet via Instagram einen Aufruf, dass er eine Reise nach New York zu verschenken hat. Die einzige Bedingung ist, die Person muss genauso wie seine Ex heißen: Olivia Lindmann.
Und schon fängt die Geschichte an, dass sich Liv bei Anton wegen der Reise meldet und die beiden sich via WhatsApp "kennenlernen".
Anfangs fand ich Anton total unausstehlich, arrogant, unhöflich und sehr selbstverliebt. Er sieht gut aus und ist reich, und genau das lässt er auch anfangs raushängen. Am liebsten hätte ich ihm eine gedonnert für seine Art und hätte an Livs Stelle aufgehört mit ihm zu schreiben. Doch in Laufe der "Geschichte" merkt man eine Veränderung bei ihm. Er fängt an sich für Liv und ihr Leben zu interessieren, aber auch seine Art verändert sich zum Positiven.
Liv fand ich sehr zurückhaltend am Anfang, die Anton zwar gut kontra gibt aber irgendwie erschien sie mir wie so ein Mauerblümchen. Sie kümmert sich rührend um ihre kleine Schwester, weil ihre Mutter das nicht so wirklich auf die Reihe kriegt. Nach vielen Drängen von Anton möchte Liv weder ein Treffen vor der Reihe noch will sie ihm kein Bild von sich schicken, sondern dass die Beiden sich via Chat kennenlernen.
Wenn man das Buch zu Ende liest, versteht man auch wieso.

Diese Geschichte ist einfach super, und ich liebe sie
Liv ist ein ganz wunderbarer Charakter, mit dem sich wirklich jeder Jugendliche identifizieren kann und den ich von Anfang an sehr mochte. Sie lässt sich von Antons Sprüchen nicht unterkriegen und bleibt bei ihrem Standpunkt. Auch, wie schon gesagt, ich manchmal nicht verstanden habe, wieso sie sich seine Sprüche gefallen lässt. 
Obwohl ich Anton am Anfang nicht wirklich mochte, ist mir recht bald seine Veränderung aufgefallen. Denn so wie er sich am Anfang gibt, ist er am Ende dann überhaupt nicht mehr, und ich finde es toll, wie er und Liv sich entwickeln.

Natürlich gebe ich dem Buch 5/5 Sternen, und ich hätte noch stundenlang weiterlesen können.
Eine ganz klare Leseempfehlung mit ganz viel Humor von mir!   
 
 



Eure Katha :)






Vielen Dank an Random House Verlag, dass sie mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Kommentare:

  1. Hi Katha!

    Das Buch möchte ich auch unbedingt noch lesen :) Ich habe kürzlich "Für dich solls tausend Tode regnen" gewonnen und finde es so klasse, dass dieses Buch optisch super zu dem hier passt. Außerdem geht es hier um New York und ich liiiebe New York!
    Auch dass es ein Chat-Roman sein soll, finde ich spannend. Wenn du es so rasend schnell gelesen hast, klingt das nach einem super Buch für einen lauschigen Lesenachmittag ;)

    Liebe Grüße
    Laura

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    1. Hallo Laura,
      "Für dich solls tausend Tode regnen" ist einfach klasse!
      Das Buch hier hat auch was, aber nur um dich zu warnen, New York ist nicht wirklich präsent in dem Buch. Nicht dass du am Ende enttäuscht bist.
      Ich fands klasse und die Idee mit dem Chat-Roman ist grandios.
      Wenn du das Buch liest, lass mich bitte wissen wie du es fandest.

      Liebe Grüße
      Katha

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  2. Huhu Katha =)

    am Anfang hielt ich Anton auch für einen typischen 17-jährigen ohne große Substanz, aber seine Entwicklung hat mir ebenfalls gut gefallen. Das war etwas, das Liv wirklich gut hinbekommen hat. Sie hat ihm den Spiegel vorgehalten und ihn zum Nachdenken gebracht. Die ARt von Liv fand ich aber einfach zu anstrengend. Ständig dreht sich das Gespräche um Fotos, Treffen und Livs "Ausflüchte!. Das war mir einfach ein bisschen anstrengend.
    Wenn man das Ende kennt, dann kann man Livs Reaktionen besser nachvollziehen, aber geändert hat es für mich trotzdem nichts =).
    Die Auflösung war super und das Ende eine bittersüße Qual =).
    Ich fand das Buch ingesamt um einiges schwächer als zum Beispiel "Für dich soll's tausend Tode regnen", das hat mich nämlich richtig vom Hocker gehauen und ich habe es schon zig fach weiterempfohlen =).

    LG
    Anja

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